Mazedonien: Neue MAT "auf gutem Weg"

Der Balkanstaat möchte endlich wieder einen eigenen Flagcarrier.



Seit dem Bankrott des Flagcarriers MAT Macedonian Airlines vor sechs Jahren muss Mazedonien ohne eigene Fluggesellschaft auskommen. Eine Tatsache, die der Regierung des Balkanstaats, wie berichtet, ganz und gar nicht zusagt. "Wir haben moderne Flughäfen, Luftfahrtbehörden, eine professionelle Flugsicherung, aber keine Nationalairline. Ihr Aufbau wird eine Herausforderung, aber solange sie auf einem stabilen Fundament gebaut und den notwendigen Standards gerecht wird, kann Mazedonien enorm profitieren", wird der Direktor der mazedonischen Zivilluftfahrtbehörde von "Ex-YU Aviation News" zitiert.

Einstweilen schreiten die Pläne für eine MAT 3.0 voran. Vergangene Woche ging die Ausschreibung für ein Consultingunternehmen, das die Regierung bei der Suche geeigneter ausländischer Partner unterstützen soll, zu Ende. Auch in der nationalen Luftfahrtstrategie sei die Gründung eines neuen Flagcarriers berücksichtigt worden. Neben der Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze und der Impulse für das BIP sollen auch die wirtschaftlichen Beziehungen zu anderen Ländern gestärkt werden.

Bislang setzt der Staat ausschließlich auf subventionierte Verbindungen durch Billigairlines, wie Wizzair, die auch nach der Gründung einer eigenen Airline weitergeführt werden sollen. Rund 40 Prozent aller Passagiere auf Flügen von und nach Mazedonien wurden im vergangenen Jahr von Wizzair transportiert.



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