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Haschischschmuggel als „Skireise“ getarnt – Haftstrafen für Mazedonier


Sie gaben bei einer Kontrolle ihres Fahrzeuges am Grenzübergang Frølev am 29. März an, zum Skifahren nach Norwegen zu wollen. Im Fahrzeug zweier 25- und 26-jähriger Cousins aus Mazedonien wurden allerdings rund 30 Kilogramm Haschisch gefunden. Das Gericht in Sønderburg verurteilte die beiden Mazedonier gestern nun zu jeweils 15 Monaten Haft.

Während der eine Angeklagte das Urteil annahm, kündigte der andere in Berufung an. Er hatte während der Verhandlung stets seine Unschuld beteuert und erklärt, nichts von den Drogen gewusst zu haben. Er war fest davon ausgegangen, dass sie wirklich zum Skifahren nach Norwegen fahren würden.

Sein Anwalt äußerte sich zuversichtlich, dass er in zweiter Instanz freigesprochen wird, zumal von seinem Mandanten keine Fingerabdrücke auf dem Drogenpäckchen gefunden werden konnten.