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Irakisches Flüchtlingsmädchen heiratet mazedonischen Polizisten


Es war Liebe auf den ersten Blick. Die junge Irakerin wollte den mazedonischen Polizisten nur fragen, wann die Grenze wieder für Flüchtlinge geöffnet wird. Sie und ihre Familie waren auf der Flucht nach Europa, als die serbisch-mazedonische Grenze Anfang März diesen Jahres geschlossen wurde. Die beiden redeten nur eine Stunde miteinander. Als die Serben die Familie aus dem Irak nicht weiterziehen ließ und nach Mazedonien zurückschickte, trafen sich Bobi und Noora wieder. Noora blieb, ihre Familie zog kurz darauf weiter nach Österreich und brach den Kontakt mit der Tochter ab. Eine Liebe zwischen einem orthodoxen Mazedonier und einer muslimischen Irakerin – unmöglich? Nein, denn die 20-jährige Muslimin konvertierte zum orthodoxen Glauben, heißt nun mit orthodoxem Namen „Svetlana“ und heiratete ihren mazedonischen Polizisten Bobi.