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Wintereinbruch in Makedonien: Drei Todesopfer - Abgeschnittene Ortschaften

Der Winter kam dieses Jahr mit etliche Massen an Schnee, starken Wind und eisige Temperaturen nach Makedonien.

Drei Menschenleben forderte der späte und kalte Winter bisher: in Strumica, Pehchevo und zuletzt vergangene Nacht in Skopje als ein Obdachloser Mann erfror. Ihm wurde von seiten des Roten Kreuz eine Unterkunft angeboten, allerdings wollte der mann seine "Unterkunft" nicht verlassen. 
In Skopje sind knapp 150 Obdachlose Menschen registriert, etwa über hundert von ihnen sind unter der Obhut des makedonischen Roten Kreuz. Wie bei dem Todesfall wollen aber etliche ihre Unterkünfte nicht verlassen, aus Angst diese zu verlieren. Das Rote Kreuz versucht diesen an Ort und Stelle zu helfen, mit heiße Getränke, Mahlzeiten und warmer Kleidung sowie Schlafsäcke.
Das RK appelliert an die Bürger Obdachlose zu melden, unter der Telefonnummer 15055.

Die großen Schneemassen sorgen auch für abgeschnittene Ortschaften, so sind etliche Straßen nicht passierbar. In der Region von Skopje sind kleinere Ortschaften in der Nähe von Chucher Sandevo, Brest, Malino und Tanushevci abgeschnitten. Auch in den Regionen bei Shtip, Veles, Kumanovo, Kratovo, Makedonski Brod und Ohrid sind Straßen zu kleinere Ortschaften im Moment unpassierbar.

Laut Wetterprognose soll heute Nacht weiterer Schneefall folgen, auch die Temperaturen bleiben weit unter Minus.