Handball CL: Vardar heute in Deutschland zu Gast - Neues aus Mazedonien

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Samstag, 22. April 2017

Handball CL: Vardar heute in Deutschland zu Gast


Vor fast exakt drei Jahren schaffte die SG Flensburg-Handewitt bislang zum einzigen Mal den Sprung ins VELUX EHF Final 4. Damals bezwangen sie im Viertelfinale der EHF Champions League RK Vardar Skopje. 
Nun geht es wieder gegen den mazedonischen Meister. Am Samstag um 17.30 Uhr steigt das Hinspiel in Deutschland. Am Donnerstag um 19 Uhr folgt das Rückspiel in der mazedonischen Hauptstadt Skopje. 
„Im Hinterkopf haben wir, dass wir es wie damals schaffen können“, sagt Kapitän Tobias Karlsson. „Wir wissen aber auch, dass es auf beiden Seiten Veränderungen gegeben hat.“ Durchaus relevante, wie Trainer Ljubomir Vranjes findet: „Vardar war schon 2014 stark, jetzt ist dieser Gegner noch stärker.“

Das bestätigte sich erst vor Kurzem, als das Team aus Skopje im Endspiel um die südosteuropäische SEHA-League den stärker eingeschätzten Rivalen Telekom Veszprém mit 26:21 bezwang. Dementsprechend optimistische Töne sind aus Skopje zu hören. „2014 lagen wir am Boden, nun wollen wir den Spieß umdrehen“, kündigt Linkshänder Alex Dujshebaev an. 
Zum vierten Mal in Folge steht Vardar im Viertelfinale der Champions League, jetzt soll endlich erstmals das Final Four erreicht werden. „Skopje hat alle Voraussetzungen, um nach Köln zu kommen. Es gibt bestimmt zehn Spieler, die an guten Tagen zur überragenden Figur werden können“, findet Ljubomir Vranjes. „Für uns treffen diese Aussagen aber auch zu. Das wird eine verdammt enge Angelegenheit.“ Nicht umsonst hat die EHF diesen Knüller zum „Match of the week“ auserkoren.

Im Laufe dieser Saison hat sich der Klub aus Skopje sicherlich die besseren internationalen Referenzen erworben. Ein Gruppensieg ist ein sehr respektables Ergebnis. Allerdings war die Staffel B nicht ganz so stark besetzt wie die Staffel A, in der die SG einen vierten Rang belegte. Deshalb mussten die Nordlichter im Achtelfinale gegen Brest ran, während Vardar diese Runde zur Belohnung überspringen durfte. Bereits Karfreitag hatte der mazedonische Meister sein bislang letztes Pflichtspiel und reiste am gestrigen Donnerstag an. Allerdings fiel eine Maschine aus, sodass sich die Ankunft bis in den Abend hinein verzögerte.