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Internationale Kritik nach Erstürmung des Parlaments in Mazedonien


Die Erstürmung des Parlaments in Mazedonien wird international kritisiert.

Die EU-Außenbeauftragte Mogherini sowie zahlreiche westliche Botschafter, darunter auch die Botschafterin der BRD in Skopje Christine Althauser, verurteilten die Gewalt bei der Erstürmung des parlaments in der Hauptstadt Skopje. In einer einberufenen Pressekonferenz in einem Hotel in Skopje riefen Botschafter zur Besinnung auf, zudem forderten die Botschafter das Parlamentsgebäude zu Räumen. 

Dort waren Menschenmassen eingedrungen und hatten Abgeordnete der Opposition angegriffen und verletzt, darunter den Vorsitzenden der größten Oppositionspartei SDSM Zoran Zaev. Die Opposition trug nach Sitzungsende eine nicht legitime Wahl eines neuen Parlamentspräsidenten aus um den Weg für eine Machtübernahme zu ebnen.

Die Menschenmassen protestieren gegen die nicht legitime Wahl welche Auslöser für die Unruhen sei. Der Opposition werfen sie auch einen Putschversuch vor.