Ivanov: Deutsche Botschafterin verbreitet im Auswärtigen Amt Fake News - Neues aus Mazedonien

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Freitag, 19. Mai 2017

Ivanov: Deutsche Botschafterin verbreitet im Auswärtigen Amt Fake News


Der Präsident der Republik Mazedonien, Gjorge Ivanov, beschuldigt die deutsche Botschafterin in Skopje, Christine Althauser, im Auswärtigen Amt "Fake News"  zu berichten. Das Auswärtige Amt müsse sich auf Basis dieser Fake News eine Meinung bilden, laut Ivanov habe sich Merkel sogar bei ihm für das Verhalten der Botschafterin persönlich entschuldigt.

Für Ivanov sei das Niveau der Botschafterin "eine Beleidigung für das Land". Ausschlaggebend für Ivanovs Attacke war die Pressemitteilung des Auswärtigen Amt zum neuen Mandatsträger, in welcher Ivanov kritisiert wird (siehe HIER).

Im Fernseh-Interview mit TV Nova sagte Ivanov, "Wir müssen besorgt sein über der Qualität mancher Diplomaten in Mazedonien. Der Botschafter des deutschen Ministeriums verbreitete falsche Nachrichten, so dass Merkel sich bei mir entschuldigte für die falschen Informationen welche sie bekam".
Weiter fügt Ivanov hinzu: "Ich appelliere an Deutschland das ein solches Niveau einer Diplomatin eine Beleidigung für unser Land ist."

In einer kurzen Stellungnahme äußerte sich das Auswärtige Amt zu der Attacke von Ivanov, dort heißt es: "Vorwürfe gegen deutsche Diplomaten und solche anderer befreundeter Staaten sind unangebracht. Bekanntlich entstehen die Einschätzungen, die dem Gastland überbracht werden, stets in enger Abstimmung zwischen Außenministerium und Botschaft selbst."

Es ist kein Geheimnis das sich die deutsche Botschafterin aktiv in die Politik einmischt, für einen Skandal sorgte sie kurz nach Amtsantritt als sie auf einer Festlichkeit der Botschaft in der Gemeinde Ilinden die Gäste zu erst auf albanisch begrüßte.