Engere Zusammenarbeit zwischen Kroatien und Mazedonien


Kroatien möchte Mazedonien auf seinem Weg in die EU und in die NATO helfen.

Die kroatische Ministerin für auswärtige und europäische Angelegenheiten Marija Pejčinović Burić sprach am Montag in Zagreb mit dem mazedonischen Vizepremier Bujar Osmani über die Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.

Die Beziehungen zwischen den Länder seien traditionell sehr freundschaftlich, sollten jedoch noch mehr vertieft werden und das vornehmlich in den Bereichen: Unternehmertum, Tourismus und Kultur, hieß es in einer Presserklärung.

Insbesondere wurden auch die Aktivitäten Mazedoniens diskutiert, die dazu beitragen sollten den Euro-Integrationsprozess des Landes zu beschleunigen.

Pejčinović Burić drückte auch ihre starke Unterstützung für den Aktionsplan "3-6-9" der mazedonischen Regierung aus und betonte die Notwendigkeit umfassender Reformen, um sicherzustellen, dass Mazedonien die uneingeschränkte Empfehlung der Europäischen Kommission erhält, die die Grundlage für die Entscheidung des Europäischen Rates ist, Beitrittsverhandlungen mit Mazedonien aufzunehmen.

Kroatien wolle Mazedonien des Weiteren mit seinen eigenen Erfahrungen beim EU- Beitrittsprozess helfen, äußerte die kroatische Außenministerin und fügte hinzu, dass Kroatien zudem Mazedoniens Bemühungen dem NATO-Bündnis beizutreten ebenfalls voll unterstütze.

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