Mazedonien für Handball WM 2019 in Deutschland und Dänemark qualifiziert


Mazedoniens Handball Nationalmannschaft hat sich trotz Niederlage im Rückspiel in Rumänien für die Handball Weltmeisterschaft 2019 in Deutschland und Dänemark qualifiziert.

Das Polster von acht Toren Vorsprung für Mazedonien musste nicht mal ausgeschöpft werden, die mazedonische Nationalmannschaft verlor am Ende nur mit einem Tor Unterschied in Cluj gegen Rumänien, 25:26, und sicherte sich die Endrunden Teilnahme.

Zur Pausensirene führte Rumänien ebenfalls mit einem Tor, 11:12, konnte sich phasenweise absetzen um dann wieder von den Mazedoniern eingeholt zu werden. Sicherlich verlieh das gute Polster den rot-gelben Handballern Selbstvertrauen, und man sah sich eigentlich schon von Anfang an als sicherer WM Teilnehmer.

Die beiden Toptorschützen des Hinspiels, Kapitän Kiril Lazarov und Dejan Manaskov wechseln heute die Positionen und Manaskov zeigte sich als bester Werfer bei Mazedonien mit 7 Treffern, Kapitän Lazarov (der im Hinspiel acht mal traf) machte 6 Treffer in der entscheidenden Playoff Partie.

Weitere Ergebnisse der Playoffs


Russland und Norwegen hatten sich schon am Dienstagabend als erste Mannschaften aus den europäischen Playoffs für die Männer-Weltmeisterschaft 2019 in Deutschland und Dänemark qualifiziert. 

Dagegen schrammte die Schweiz hauchdünn an einer Riesensensation vorbei. Nach der deutlichen 26:32-Niederlage im Hinspiel in Norwegen und einem 15:16-Rückstand zur Halbzeit des Rückspiels gegen den Vize-Weltmeister von 2017 schien die Messe gelesen, aber dann: Angetrieben vom überragenden zwölffachen Torschützten Andy Schmid von den Rhein-Neckar Löwen drehten die Eidgenossen die Partie, lagen beim 22:18 erstmals mit vier Treffern Differenz in Front. Doch am Ende zog Norwegen - auch dank zehn Treffern von Weltstar Sander Sagosen den Kopf trotz der 30:33-Niederlage noch aus der Schlinge und buchte das WM-Ticket. 

Die weiteren Teilnehmer werden am Mittwoch Abend ausgespielt (Der Beitrag wurde vor Spielbeginn verfasst, Mazedonien spielte schon am Nachmittag). Wir werden den Beitrag entsprechend ergänzen.

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