Außenminister Maas zur Einigung zwischen Skopje und Athen


Skopje und Athen haben heute Geschichte geschrieben. 25 Jahre lang stand der Streit über den Namen der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien zwischen Mazedoniern und Griechen. Es ist eine großartige Nachricht, dass beide Seiten jetzt eine Lösung gefunden und sich auf den Namen Republik Nord-Mazedonien geeinigt haben.

Das zeigt auch, was möglich ist, wenn wir international mit Geduld, Vernunft und Respekt miteinander umgehen. Es hat sich ausgezahlt, dass wir die Hoffnung nie aufgegeben haben, dass wir im ständigen engen Austausch waren und dass beide Seiten auch in schwierigen Phasen immer wieder Kompromisse gefunden haben. Die Verhandlungen waren langwierig und mühsam. Am Ende war es aber die Entschlusskraft und die Vision der beiden Premierminister und ihrer Außenminister, die zum Erfolg geführt haben.

Ich gratuliere beiden Regierungen von Herzen zu dieser historischen Einigung!

Ich rufe alle politischen Kräfte in Skopje und in Athen dazu auf, dazu beizutragen, dass diese historische Einigung auch umgesetzt wird. Denn sie stärkt die gutnachbarschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern und trägt zur Stabilität des Westlichen Balkans bei. Zudem ist jetzt ein entscheidendes Hindernis für die Annäherung Skopjes an EU und NATO aus dem Weg geräumt.

1 Kommentar:

  1. Ach so, ich zitiere : " ...für die Annäherung Skopje's an die NATO und die EU"... Wie bitte? Ich höre wohl nicht recht... Ich dachte das Thema mit dem Namen wäre jetzt vom Tisch? Und hat der tolle Herr Maas nicht auch gesagt das es zeigen würde was möglich wäre wenn man mit Respekt und Vernunft und Geduld miteindander umgeht? Und dann kommt ausgerechnet von dem Typen so ein Schlag ins Gesicht??? Alles verlogene Hunde....

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