Starke Erdbeben in Albanien und Bosnien auch in Mazedonien wahrgenommen

In Albanien ereignete sich das wohl schwerste Erdbeben seit Jahrzehnten, am frühen Dienstag Morgen wurde die Westküste des Balkanstaats erschüttert. Wie Medien melden, kamen bisher mindestens 13 Menschen ums Leben. Mehr als 600 Menschen wurden verletzt, zahlreiche Gebäude stürzten ein.


Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 6,4 in Albanien sind in den frühen Morgenstunden am Dienstag mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Nach offiziellen Angaben wurden mindestens 600 Menschen verletzt. Es wird erwartet, dass die Zahlen noch steigen werden. Das Epizentrum lag nach albanischen Angaben 30 Kilometer westlich von Tirana in zehn Kilometer Tiefe im Adriatischen Meer.


Erschütterungen auf gesamter Balkanhalbinsel spürbar


Das Erdbeben in Albanien wurde auch im Nachbarstaat Mazedonien wahrgenommen, wie lokale mazedonische Medien berichten bebte die Erde in Skopje, Kicevo, Prilep, Bitola mit einer Intensität von vier bis fünf und im Osten von Mazedonien mit einer Stärke von drei bis vier auf der europäischen seismischen Skala. Es gibt keine Berichte über Schäden in Mazedonien.  

Aber nicht nur in Mazedonien, auf der gesamten Balkanhalbinsel war das Beben zu spüren, unter anderem im benachbarten Kosovo, in Süditalien und in der fast 700 Kilometer entfernten serbischen Stadt Novi Sad.

In Bosnien-Herzegowina kam es am Vormittag zu einem weiterem Erdbeben der Stärke 5,4. Das Epizentrum lag etwa 80 Kilometer südlich der Hauptstadt Sarajevo, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Über Schäden ist bisher nichts bekannt, die Erschütterungen wurden ebenfalls in Skopje um 10.20 Uhr registriert..


Mazedonische Regierung schickt Hilfe nach Albanien


Die mazedonische Regierung sandte am Dienstag umgehend Helfer als auch Mechanik in den Nachbarstaat. Im Laufe des Tages stellte die Regierung auch eine finanzielle Soforthilfe von 100.000 Euro zur Verfügung.


QUELLE: Kanal 5 (mazedonisch), übersetzt von Mazedonien News

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