Republik Mazedonien nimmt am COSME-Programm der EU zur Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen teil

Der Kommissar für Industrie und Unternehmertum, Ferdinando Nelli Feroci, hat heute ein Abkommen mit der Republik Mazedonien unterzeichnet, für die Aufnahme in das EU-Programm für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für kleine und mittlere Unternehmen (COSME) (2014-2020) formalisiert wird. 
Das COSME-Programm ist mit Mitteln in Höhe von insgesamt 2,3 Mrd. EUR ausgestattet. Sein Ziel besteht darin, die unternehmerische Initiative und die unternehmerische Kultur zu fördern, den Zugang kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu Finanzmitteln und Märkten zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere von KMU zu stärken.

Ferdinando Nelli Feroci, Kommissar für Industrie und Unternehmertum, erklärte dazu: „Im Vergleich zu den Wirtschaftsriesen USA, Indien und China ist der gemeinsame europäische Wirtschaftsraum noch verhältnismäßig klein und fragmentiert. Wir verfolgen das Ziel, den Binnenmarkt zu vollenden und mit den an die EU angrenzenden Ländern Hindernisse für Unternehmen zu beseitigen. Wir nähern uns in unseren politischen Maßnahmen einander an, wir wollen Unternehmensnetzwerke aufbauen und die grenzüberschreitende Angleichung von Regulierungsvorschriften fördern. Wir schaffen deshalb ein größeres Umfeld für den Erfolg und das Wachstum aller unserer Unternehmen. Ich freue mich daher, dass die Republik Mazedonien (und die Republik Moldau) am COSME-Programm teilnehmen und so dazu beitragen, dass unsere Unternehmen und vor allem KMU wettbewerbsfähiger werden.“


Die Republik Mazedonien ist nach Montenegro das zweite Kandidatenland, das sich dem COSME-Programm anschließt. Montenegro trat im Juni 2014 bei. Kommissar Ferdinando Nelli Feroci und Wirtschaftsminister Bekim Neziri haben heute ein Abkommen unterzeichnet, mit dem die Aufnahme der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien in das COSME-Programm formalisiert wird.

Die Fortsetzung der Teilnahme der Republik Mazedonien an dem (durch COSME finanzierten) Enterprise Europe Network mit den 28 EU-Mitgliedstaaten ist sehr nutzbringend für das Land: Es kann auf diese Weise weiterhin von den vorbildlichen Verfahren profitieren, die in der EU in den Bereichen unternehmerische Initiative, KMU-Politik, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation entwickelt werden.

Das Rückgrat der Wirtschaft der Republik Mazedonien ist der große und wachsende Sektor der Kleinunternehmen. Lokale KMU beschäftigen mehr als 75 % der Arbeitskräfte, ihr Anteil an der gesamten Wertschöpfung liegt bei über 65 %. Die Republik Mazedonien hat mit der Europäischen Kommission bereits bei der Überprüfung des „Small Business Act“, einer Initiative für kleine und mittlere Unternehmen, zusammengearbeitet, um die rechtlichen Rahmenbedingungen für KMU zu verbessern und die KMU-Strategien zu vereinheitlichen. Derzeit läuft die vierte Runde von Überprüfungen.




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