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Goslar: Dr. med. Dean Bogoevski wird neuer Chefarzt für Allgemeinchirurgie,Viszeralchirurgie und Thoraxchirurgie

Privatdozent (PD) Dr. med. Dean Bogoevski, bisher Geschäftsführender Oberarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), wird neuer Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie in der Asklepios Harzklinik Goslar. Der 44-Jährige tritt zum 1. April 2017 die Nachfolge von Prof. Dr. med. Klaus Orth, 61, an.


„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn PD Dr. med. Bogoevski einen so qualifizierten, habilitierten Facharzt für den Chefarztposten gewinnen konnten", sagt Adelheid May, Regionalgeschäftsführerin und Geschäftsführerin der Asklepios Harzkliniken und der Asklepios Kliniken Schildautal. Prof. Dr. med. Jörn Heine, Ärztlicher Direktor der Asklepios Harzkliniken, ergänzt: „Mit unserem neuen Chefarzt der Klinik für Allgemein- Viszeral- und Thoraxchirurgie wollen wir den Standort Goslar zusammen mit den Kliniken für Hämato-Onkologie und Gastroenterologie zu einem Zentrum zur Behandlung von Tumorerkrankungen ausbauen, welches auch das Darmzentrum mit Leberchirurgie umfasst."

PD Dr. med. Dean Bogoevski, Facharzt für Chirurgie, Viszeral- und Thoraxchirurgie, war zuletzt Geschäftsführender Oberarzt am UKE im Zentrum für Operative Medizin in der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, einer seiner klinischen Schwerpunkte liegt in der „onkologischen und minimal-invasiven Chirurgie"; dabei geht es im Prinzip um eine schonende endoskopische Operationstechnik, die es ermöglicht, einen Bauchschnitt zu vermeiden und so hilft, die Belastungen während der Operation und die Schmerzen danach ausgesprochen gering zu halten.

Die Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie deckt sowohl das gesamte Spektrum der sogenannten speziellen und allgemeinen Viszeralchirurgie (Erkrankungen der Schilddrüse, der Speiseröhre, des Magens, der Leber, der Galle, der Bauchspeicheldrüse, des Dünn-, Dick- und Mastdarms etc.) als auch das gesamte Spektrum der Thoraxchirurgie (Erkrankungen der Lunge, des Brustkorbs, des Lungenfells, des Mittelfellraums etc.) ab.

Dean Bogoevski, in Mazedonien geboren und aufgewachsen, schloss sein Medizinstudium 1997 in Skopje (Makedonien) mit der Note „Sehr gut" ab. 2002 kam er zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf nach Hamburg, dort wurde er fünf Jahre später im Fachbereich Chirurgie der Universität Hamburg mit „magna cum laude" promoviert. Im Jahr 2009 erhielt er im Rahmen der Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Hubertus Wald Preises für Onkologie an Nachwuchsforscher ein Stipendium für das geplante Projekt: „Die Rolle von Zelladhäsionsmolekülen bei Leber und Lymphknotenmetastasierung von Patienten mit Adenokarzinomen des Ösophagus". Dabei geht es um die Frage, wie die Absiedlung von Tumorzellen bei Speisenröhrenkrebs zustande kommt, und wie dieser Prozess gegebenenfalls beeinflusst werden kann. PD Dr. med. Bogoevski, der sich im Jahr 2013 mit dem Thema Ösophaguskarzinome habilitierte, erwarb unter anderem Verdienste durch den Ausbau der regionalen und überregionalen Vernetzung des Universitären Cancer Centers Hamburgs. Er ist verheiratet, Vater eines Kindes.