Handball: Debütant Vardar Skopje gewinnt Champions-League Finale in letzter Sekunde


Der mazedonische Handballklub RK Vardar Skopje hat in seinem ersten Auftritt bei einem Champions League Final4 Turnier die CL gewonnen, zum ersten mal gewinnt der Traditionsverein aus der mazedonischen  Hauptstadt die Champions League.

In einem packenden und engem Finale behielt Skopje gegen Paris St. Germain mit 24:23 trotz Rückstand zur Pause (11:12) die Oberhand.

Zwei Sekunden vor dem Ende setzte sich Ivan Cupic gegen den deutschen Gensheimer durch und verwandelte zum ersten historischen Champions League Final Sieg für den Final4 Neuling.

Bester Werfer beim Sieger war der Russe Timur Dibirow mit sieben Toren. Für Paris traf Superstar Nikola Karabatic (5) am häufigsten.

In der von den deutschen Top-Schiedsrichtern Lars Geipel und Marcus Helbig nicht immer souverän geleiteten Partie lief Paris in der ersten Halbzeit nach dem 1:0 immer einem Rückstand hinterher, der teilweise bis auf drei Tore anwuchs. Doch die Franzosen kämpften sich wieder heran und gingen kurz vor der Pause sogar in Führung.

Nach dem Wechsel übernahm zunächst aber wieder Skopje, das in Torwart Arpad Sterbik einen überragenden Rückhalt hatte, das Kommando und zog erneut auf drei Treffer davon (20:17/44.). Doch eine Vorentscheidung war dies noch nicht. Beim 21:21 war PSG wieder auf Augenhöhe, leistete sich in der Folge jedoch zu viele Fehler.

Dennoch durfte das Team von Trainer Zvonimir "Noka" Serdarusic, der 2007 mit dem THW Kiel den Cup gewonnen hatte, nach dem 23:23 von Daniel Narcisse sieben Sekunden vor Schluss auf die Verlängerung hoffen. Doch Cupic zerstörte die Pariser Siegträume.

In der mazedonischen Hauptstadt stürmten Fans die Straßen und verwandelten den die Stadt in eine Partyzone, siehe HIER.

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