Janushev nach Attentat verstorben


Wie wir berichteten, ereignete sich gestern im Stadtteil Aerodrom ein Attentat auf offener Straße auf den 28 jährigen Fußballer Martin Janushev. Er wurde vor dem Red Cafe mit 5 Schüssen im Kopf und Halsbereich niedergestreckt. Herbei gelaufene Passanten brachten das Opfer per Privatfahrzeug ins nächst gelegene Krankenhaus, jedoch konnten die Ärzte nur noch den Tod konstatieren.

Der Täter sei noch flüchtig und unbekannt gab heute am Vormittag das mazedonische Innenministerium bekannt. Daraufhin brach eine Lawine der Empörung auf den sozialen Netzwerken aus. "Nur die Polizei kennt den Täter nicht" heißt es dort unter anderem. Und auf diesen Plattformen wird ein gewisser Rade Trajkovski als Mörder ausgemacht.

Trajkovski ist kein unbeschriebenes Blatt, er hat ein langes Polizeiregister und saß schon als jugendlicher 3 Jahre für einen Mord ab. In Italien wurde er mit einem weiteren mazedonischen Staatsbürger wegen Spielmanipulationen in der italienische Fußballliga verhaftet und verurteilt. Er ist im mazedonischen Untergrund eine tragende Figur und ist als Schutzgelderpresser und Dealer bekannt.


Erst kürzlich tauchte seine Person in den mazedonischen Medien auf, er wurde mit einer Security Firma als dessen Kopf in Verbindung gebracht die dem Bruder des neuen mazedonischen Premiers Zoran Zaev untersteht und er soll über diese den mazedonischen Untergrund organisieren. 

Der eigentlich Pro-SDSM Journalist Sasho Ordanovski berichtete, dass die Zaevs über diese Agentur mazedonische Firmen gehörig machen. Falls diese nicht folgen, werden die Fahrzeuge der Besitzer abgebrannt. Ein Anonymer Whistleblower (siehe folgenden Screenshot) aus den Reihen der mazedonischen Polizeispezialeinheit Alfa zählte etliche Vergehen dieses Mafia Clans auf und beschuldigte ebenfalls den Premierminister und dessen Bruder Vice Zaev, welcher in einem Korruptionsskandal bekannt wurde als Zoran Zaev als Bürgermeister von Strumica Schmiergeld pro Quadratmeter verkauften Land forderte und dieses bei Vice in der Wechselstube einzuzahlen sei.




Laut Zeugen sollen Rade Trajkovski und das Opfer Janushev gut befreundet gewesen sein, doch kürzlich gab es einen handfesten streit zwischen den beiden.

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