NATO-Delegation besuchte Skopje: "Beitritt eventuell in 18 Monaten"


Eine NATO-Delegation unter Leitung von James Mackey, dem Leiter des Euro-Atlantic & Global Partnership Office der NATO, besuchte die Republik Mazedonien zu politischen, sicherheitspolitischen, verteidigungs-, finanz- und rechtspolitischen Fragen im Zusammenhang mit den Beitrittsverhandlungen mit den am Prozess beteiligten Institutionen.

Mackey sagte bei der Pressekonferenz am Mittwoch zusammen mit dem nationalen NATO-Koordinator Stevo Pendarovski, dass er erwartet, dass "Mazedonien in etwa 18 Monaten das 30. Mitglied der NATO Allianz wird".

Allerdings erst nach Abschluss der internen Verfahren im Land und der Ratifizierung durch sämtliche NATO-Mitgliedsstaaten.

"Das Land ist seit vielen Jahren in den Aktionsplan für die Mitgliedschaft und in Partnerschaft mit der NATO eingebunden und auf diese Arbeit gut vorbereitet", sagte Mackey.

Pendarovski sagte, dass der Besuch der NATO-Delegation, der unmittelbar nach dem Gipfel in Brüssel erfolgte, die "Vor-Beitrittsgespräche" einleitet. 

"Sie wollen ihren Verpflichtungen nachkommen, aber wir müssen auch unseren Teil des Jobs machen", fügte Pendarovski hinzu. 

Nach seinen Worten wird die Delegation nicht über politische Fragen sprechen, namentlich über das Namensabkommen welches schon vorher als Grundbedingung genannt wurde, sondern über die Aspekte, die typisch für die Beitrittsverhandlungen mit jedem einzelnen Land sind, wie militärtechnische Fragen, sowie rechtliche und finanzielle Auswirkungen der zukünftige Mitgliedschaft in der Allianz. 

Pendarovski sagte desweiteren, der Vorbeitrittsprozess sollte in einigen Monaten abgeschlossen sein. 

"Die wichtigste politische Aufgabe der Regierung - das Namensabkommen - bleibt die Voraussetzung für unsere vollwertige Mitgliedschaft", unterstrich Pendarovski.

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