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ZRK Vardar: auf der Suche nach neuem Trainer

Der mazedonische Meister und Pokalsieger ZRK Vardar Skopje hat sich von seiner Trainerin Indira Kastratovic getrennt. Derzeit steht noch kein Nachfolger fest, nur Spekulationen mit potentiellen Nachfolgern stehen im Raum.

Die Trennung mit der 46-jährigen Trainerin kam überraschend nach dem Unentschieden im ersten CL Spiel der Saison, der Verein gab keine offizielle Stellungnahme ab. Sie war seit 2012 Trainerin des Vereins. In den letzten zwei Jahren wurde Skopje Dritter in der Champions League. Vergangene Saison, unter anderem mit Anja Althaus, die zwei Tore im kleinen Finale erzielte , gewann Vardar mit 30:28 gegen Buducnost. 

Aktuell wird als wahrscheinlichster Nachfolger, so berichtet eurohandball, der Name Tone Tiselj gehandelt. Der 55-jährige Slowene hatte bereits zahlreiche Spitzenmannschaft wie Buducnost, Baia Mare und Krim trainiert. Mit letzterem Verein gewann er zweimal die Champions League. Der Sieg in der Königinnenklasse ist genau das Ziel der Verantwortlichen von Skopje, weshalb eine Verpflichtung des derzeit vereinslosen Tone Tiselj möglich erscheint. 

Dennoch bleibt lediglich Spekulation. Aufgrund der kurzfristigen Entlassung liegt es allerdings nahe, dass Vardar Skopje in den nächsten Tagen einen neuen Trainer präsentieren wird. Beim heutigem Spiel gegen HC Leipzig wird vermutlich der Besitzer des Klubs, der Russe Sergej Samsonenko, die Damen trainieren - so berichteten lokale Medien.