Mazedonien: Wirtschaftswachstum seit Jahren erstmals rückläufig - Inflation steigt

Hiobsbotschaften für die mazedonische Wirtschaft, seit Jahren ist der Wirtschaftswachstum rückläufig zugleich stieg auch die Inflation weiter an.


BDP um 1,8% gesunken
Das mazedonische Statistische Amt vermeldete heute die neuen Zahlen, laut diesen ist das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2017 um 1,8% gesunken.
Im Vergleich zu einem geschätzten jährlichen Wirtschaftswachstum von 2,9% im zweiten Quartal 2016. 
Die Exporte von Waren und Dienstleistungen stiegen im zweiten Quartal 2017 um 8,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während die Importe um jährlich 3,5% anstiegen.
Mazedoniens Endverbrauch stieg im April bis Juni um schätzungsweise 3,7%, wobei der Haus- haltsverbrauch um 4,1% und der Staatsverbrauch um 2,0% stieg.
Die Bruttoinvestitionen verringerten sich im zweiten Quartal um ganze 19,9% gegenüber dem Vorjahr.
Im ersten Quartal 2017 verzeichnete die makedonische Wirtschaft kein Wachstum. Im Jahr 2016 erzielte Mazedonien eine wirtschaftliche Expansion von 2,4%.

Inflation gestiegen
Die Verbraucherpreise in Mazedonien stiegen im August um 1,9% gegenüber dem Vorjahresniveau, nachdem sie im vergangenen Monat um jährlich um 1,2% gestiegen waren, sagte das staatliche Statistische Amt am Donnerstag. 
Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, die den größten Anteil von 39% beim Konsum ausmachen, stiegen um 1,1% gegenüber dem Jahr, nachdem sie im Juli um 0,9% gestiegen waren. 
Die Preise für Wohnraum, Wasser, Strom, Gas und andere Kraftstoffe, die den zweitgrößtem Anteil von 13,6% haben, blieben im August gegenüber dem Vorjahr fast unverändert, nachdem sie im Juli um 0,4% zurückgingen. 
Die Preise im Transportsegment, mit 8% Anteil, stiegen um 6,9% gegenüber dem Vorjahr nach einem Anstieg um 1,9% im Vormonat. Auf monatlicher Vergleichsbasis stiegen die Verbraucherpreise im August um 0,4% nach dem unveränderten Zeitraum im Juli. 

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