Griechische Kommunisten fordern Anerkennung Mazedoniens


Die Anerkennung der Republik Mazedonien unter ihrem verfassungsgemäßen Namen, der griechische Staat habe kein Recht den Namen eines anderen Landes zu bestimmen - als auch die Anerkennung einer ethnischen mazedonischen Minderheit und aller ethnischen Minderheiten in Griechenland, sowie die Einhaltung ihrer vollen Rechte, fordert die Organisation der Kommunistischen Internationalisten Griechenlands OKDE - Spartakos.

OKDE ist eine trotzkistische Gruppe in Griechenland und eine Sektion der Vereinigten Vierten Sozialistischen Internationale.

"Nein für nationalistische Demonstrationen. Die Straßen gehören zur internationalen Solidarität, nicht zum nationalistischen Hass" so die OKDE in ihrer Stellungnahme zur Mazedonischen Angelegenheit. Die Gruppe tritt für einen "sozialistischen und internationalen Balkan ohne Krieg und Chefs" ein.

Bei der Erläuterung in der Stellungnahme erinnert OKDE daran, dass die "mazedonische Frage" kein historisches Thema, sondern eine moderne Politik sei. Die Formierung der mazedonischen Nationalität und das nationale Bewusstsein der Mazedonier sei parallel zu denen der anderen Balkanstaaten (Griechen, Serben, Bulgaren, Albaner) nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches geschehen, so die OKDE.

Die OKDE meint zudem, dass der Begriff „Mazedonier“, der verwendet wird um die Nation zu definieren, so alt wie die Begriffe der anderen Staaten in der Region sei, und sei keine Erfindung der 90er Jahre mit irredentistischen Motiven, wie von griechische Nationalisten behauptet.

Den kompletten Text der Stellungnahme des OKDE Spartakos könnt Ihr auf unserem englischsprachigen Blog lesen - Link HIER.

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