Mazedonier erfand Das Fest in Karlsruhe


Es war vermutlich im Sommer, 1982 oder 1983, als Tihomir "Tim" Lozanovski, damals Anfang 20, auf die Idee kam, in Karlsruhe ein kleines und kostenloses Musikfestival zu veranstalten. Er wollte Karlsruher Bands spielen lassen, sie bekannt machen, Freunde auf die Bühne holen. 

"Das Fest ist aus einer Schnapsidee heraus entstanden", sagt Tim im Gespräch mit ka-news. "Wir wollten einfach ein Stück Woodstock nach Karlsruhe bringen!" 

Aber am Anfang war das gar nicht so einfach. "Da saßen wir im Schlossgarten und haben uns überlegt, wo es in Karlsruhe schön ist", verrät der gebürtige Mazedonier. Da kamen für den Schlagzeuger nur der Schlossgarten oder die Günther-Klotz-Anlage in Frage. "Am Schloss wurden wir abgelehnt!" Und so wanderte das Fest, das damals noch nicht so hieß, in die "Klotze". 

Doch Tim hatte auch dort gegen Vorbehalte anzukämpfen. "Immer und immer wieder wurden wir abgelehnt", sagt er gegenüber ka-news. "Das Einzige, woran es hätte scheitern können war die Frage: Wer räumt danach auf? Und wir haben sauber gemacht!" Als das geregelt war stand dem ersten Fest also nichts mehr im Wege. Ein Abend, vier Bands - so hat 1984 alles angefangen. Mit 800 Leuten, die in der Günther-Klotz-Anlage zu Rockmusik von Karlsruher Bands gefeiert haben. "Das war wirklich eine tolle Sache und da bin ich bis heute stolz drauf!" 

Den ganzen Artikel könnt Ihr hier bei KA-NEWS lesen.

Das diesjährige Fest findet dieses Wochenende vom 20. bis 22. Juli 2018 statt.

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