A61: LKW Fahrer aus Mazedonien stirbt am Steuer

Zu einem tragischen Unglück kam es auf der A61. Ein LKW Fahrer aus Mazedonien stirbt am Steuer seines Lastkraftwagens.


Am Donnerstag, dem 04. Oktober 2018, gegen 10.10 Uhr kam ein mazedonischer Sattelzug auf der A 61 in dem Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Bad Kreuznach und Gau-Bickelheim in Fahrtrichtung Worms/Ludwigshafen nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Schutzplanke. 

Nach ersten Ermittlungen war kein anderes Fahrzeug bei dem Unfall beteiligt. 

Der 44-jährige Fahrer des Sattelzuges aus Mazedonien wurde ohne Bewusstsein vorgefunden. Ein Notarzt konnte dann nur noch den Tod des Mannes feststellen. 

Der unbeladene Sattelzug wurde beim Überfahren der Schutzplanken im unteren Bereich stark beschädigt. Es liefen etwa 200 Liter Dieselkraftstoff aus, der von der Feuerwehr auf der Fahrbahn gebunden werden konnte. Die Polizei schätzt den Schaden am Fahrzeug und an den Verkehrseinrichtungen auf insgesamt 50.000 Euro. Infolge der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die komplette Fahrbahn in Richtung Worms gesperrt. Der Verkehr wurde am Autobahndreieck Nahetal und an der AS Bad Kreuznach abgeleitet. 

Natürliche Todesursache

Die Redaktion von Mazedonien News kontaktierte das Speditionsunternehmen in Mazedonien und bat um eine Stellungnahme zum traurigen Vorfall. Die Spedition bestätigte den Vorfall, und gab an, dass eine natürliche Todesursache festgestellt wurde. Der Fahrer soll während der Fahrt einen Hirnschlag erlitten haben, so nach Untersuchungen in Deutschland. Kurz vor dem Vorfall war der Angestellte Arbeitsunfähig und wurde krank geschrieben. Er soll an Schilddrüsenproblemen gelitten haben.

Die Spedition bemühe sich nun den Leichnam nach Mazedonien zu überführen und stehe im Kontakt mit Behörden in Deutschland und Mazedonien, sowie die mazedonische Vertretungen in Deutschland.

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