Griechischer Verteidigungsminister: Keine Verwendung von "Mazedonien" im Namen des Nachbarlandes


Der Führer des Junior-Koalitionspartners der griechischen Regierung gab bekannt, dass seine Partei  keine Lösung in dem s.g. Namenskonflikt mit dem benachbarten Mazedonien akzeptieren werde, der irgendeine Ableitung des Begriffs "Mazedonien" enthält.

Panos Kammenos, der Verteidigungsminister Griechenlands, sagte am Dienstag in einem Fernsehinterview, seine rechte Unabhängige Griechische Partei werde "den Gebrauch des Begriffs" Mazedonien "im Namen des Nachbarlandes in irgendeiner Weise verhindern.

Griechenland blockiert seit Staatsgründung der Republik Mazedonien den Staatsnamen der Republik, laut ihrer Sichtweise gäbe es schon eine gleichnamige Region in Nordgriechenland. Deshalb wird der Weg Mazedoniens in die EU und NATO durch Griechenland stets mit einem Veto belegt.

Athen und Skopje haben die Gespräche zu diesem Thema intensiviert, und Griechenlands linksgerichtete Regierung habe Berichten zufolge einen Namen akzeptiert der die Bezeichnung "Mazedonien" beinhaltet. 

Eine Weigerung der Kammenos-Partei, den Deal zu unterstützen, könnte die Stabilität der griechischen Regierung gefährden, so die Medien des Landes.

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