US-Präsident Trump: Abkommen mit Griechenland ebnet Mazedoniens Weg in NATO und EU


Viele Mazedonier setzten Hoffnung in US-Präsident Donald Trump, mit seinem Amtsantritt, hoffte man, würde sich die Politik der USA gegenüber Mazedonier ändern. Doch jetzt, nimmt Trump zum ersten mal Stellung in Bezug auf den "Namensstreit".

US-Präsident Donald Trump hat das Abkommen zwischen Mazedonien und Griechenland mit dem Ende des jahrzehntelangen Namensstreits gelobt. Das Abkommen, das die Umbenennung Mazedoniens in Nord-Mazedonien vorsieht, wird "den Weg für die Mitgliedschaft in der Nato und der EU ebnen", heißt es in einem Schreiben Trumps, das von der US-Botschaft in Skopje am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Trump schrieb anlässlich des Nationalfeiertags an den mazedonischen Staatspräsidenten Gjorgje Ivanov, der ein entschiedener Gegner der Vereinbarung zwischen den beiden Nachbarländern ist. 

"Das Abkommen und die Mitgliedschaft Mazedoniens in der NATO werden Sicherheit, Stabilität und Wohlstand in der gesamten Region stärken. Die Vereinigten Staaten sind bereit, Mazedonien zu unterstützen", schrieb Trump weiter. 

Die Parteien der Regierungskoalition haben die Bevölkerung zu einem Ja bei der Volksabstimmung aufgerufen. Große Teile der Opposition sind dagegen. Sie behaupten, Mazedonien gebe damit seine nationale Identität auf da das Abkommen nicht nur die Namensfrage beinhalte. Griechenland will sich ein Exklusivrecht auf Mazedonien sichern, und mit dem Abkommen habe man eine neue "griechisch-mazedonische" Identität fabriziert.

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