Mazedonien legalisiert Cannabis in Touristenstädten?

Mazedonische Medien spekulierten, jetzt kommt die Bestätigung von Regierungsseite: Mazedonien will womöglich in den Touristenzentren des Landes Cannabis legalisieren. Um den Tourismus anzukurbeln.


Während die Vorgängerregierung noch nie dagewesene Marketing und Promotions startete und mit Bauprojekte das Land auf die Reisekarten der Welt brachte, will die Nachfolgeregierung einen relativ einfacheren Weg gehen - mit Coffee Shops. Um mehr Devisen ins Land zu spülen will die mazedonische Regierung in den touristischen Zentren des Landes Cannabis legalisieren.

Bisher war dies nur Spekulation, jetzt bestätigte Zoran Zaev das es eine offene Debatte gäbe.

"Wir sind noch nicht bereit, aber die Trends in der Welt zeigen, dass Marihuana zu Erholungszwecken in touristischen Orten legalisiert wird." so Zaev in Ohrid.

Eine Legalisierung würde bis zu einer fünffachen Zunahme der Touristenzahlen führen, fügte er hinzu, bei einem Treffen mit Hoteliers in Ohrid.

Damit bestätigte Zaev, dass die Debatte über die Legalisierung von Marihuana in den Fremdenverkehrsorten des Landes eröffnet wurde, dass es jedoch noch keinen geplanten Kontrollmechanismus gibt.

Laut mazedonischen Medien ist die Familie Zaev in Mazedonien ganz Dick im Cannabis Geschäft dabei, besitze mehrere Firmen die Cannabis im Land anbauen.

Im Januar waren die Touristenzahlen erstmals rückläufig, wo gerade der Januar im Orthodox-Christlichen Raum zur zweiten Hauptsaison gehört.

Investitionen in den Tourismus sind von der Regierung unter Zaev kaum getätigt worden, als eine der ersten Amtshandlungen nach Machtübernahme, stoppte man finanzielle Mittel für Werbungen bei Weltmedien wie Eurosport, Euronews und weiteren, wir berichteten hier: Neue mazedonische Regierung stoppt Reklame im Auslands-TV.


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