Sebastian Kurz: Mazedonien bleibt Schlüsselpartner bei der Bewältigung der Migrationskrise - Neues aus Mazedonien

Aktuell

Post Top Ad

Dienstag, 29. November 2016

Sebastian Kurz: Mazedonien bleibt Schlüsselpartner bei der Bewältigung der Migrationskrise

Arbeitstreffen mit Außenminister Nikola Poposki in Skopje, neuer bilateraler Aktionsplan für 2017 angenommen.

Wien (OTS) - Im Rahmen eines bilateralen Besuchs in Mazedonien traf Außenminister Sebastian Kurz am Montag mit seinem Amtskollegen Nikola Poposki zusammen. Dabei betonte er: „Ich danke Mazedonien für die Anstrengungen bei der Schließung der Westbalkanroute, die zu einer erheblichen Reduktion der illegalen Grenzübertritte beigetragen haben. Aber wir müssen unsere gemeinsamen Anstrengungen weiter fortsetzen.“

Gesprächsthema waren auch die EU-Bemühungen Mazedoniens. Sebastian Kurz sagte Mazedonien Unterstützung auf diesem Weg zu. Er begrüßte die jüngste Empfehlung der Europäischen Kommission, die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen wieder zu empfehlen, sobald Mazedonien Fortschritte in der Umsetzung des sogenannten Przino-Abkommens erzielt. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang die Abhaltung von glaubwürdigen Parlamentswahlen am 11. Dezember sowie eine Reformagenda der neuen Regierung. „Diese Fortschritte werden wir auch am 12. Dezember bei einem Treffen in Brüssel analysieren“, ergänzte der Außenminister.

Mazedonisch-Österreichischer Aktionsplan
Dem Beispiel für 2016 folgend, nahmen Sebastian Kurz und Nikola Poposki einen neuen bilateralen Aktionsplan für 2017 an. Der Aktionsplan fokussiert auf Bereiche, in denen Österreich bei der EU-Annäherung Mazedoniens behilflich sein kann. Außerdem deckt er konkrete Kooperationsbereiche in Migrationsfragen sowie im Kampf gegen Radikalisierung, Extremismus und Terrorismus ab. Auch Aktivitäten im Rahmen des kommenden OSZE-Vorsitzes Österreichs wurden in den Aktionsplan aufgenommen.

„Ich freue mich, dass es uns auch für 2017 gelungen ist, eine Reihe an konkreten Aktivitäten in Schüsselbereichen unserer gemeinsamen Interessen zu identifizieren, mit denen wir unsere bereits exzellenten bilateralen Beziehungen auch im kommenden Jahr weiter vertiefen werden“, so Sebastian Kurz.