Das Szenario zur Umbenennung Mazedoniens - Slawisierung und De-Antikisierung

Das mazedonische Medium Expres hat das Szenario erklärt, welches Mazedonien erwartet nachdem es offensichtlich wird das sich Mazedoniens Premier dem griechischem Diktat beugt. Zaev soll u.a. akzeptiert haben, dass die mazedonische Sprache mit einem Zusatz versehen wird, mit dem klar gemacht werden soll, dass die mazedonische Sprache slawischen Ursprungs ist. Zudem soll in der Sparte "Nationalität" ebenfalls ein Zusatz zum Mazedonier erfolgen: die eine Verbindung zu den antiken Makedonen negiert.

Folgend das Szenario:



Der Name Nordmazedonien als Erga Omnes Lösung, d.h. nach Verfassungsänderungen im vollen nationalen und internationalen Gebrauch, ist ein wesentlicher Bestandteil der gestern von den Premierministern Zaev und Tsipras erzielten Einigung. Bis zum Ende der Woche soll in Prespa ein Abkommen unterzeichnet werden, berichtet expres.mk aus bekannten Quellen.

Die Sprache und die Nation mit der Vereinbarung werden auf folgende Weise behandelt:

Die Republik Nordmazedonien erkennt mit der Vereinbarung an, dass die mazedonische Sprache in Übereinstimmung mit dem UN-Rahmen slawischen Ursprungs ist.

Mit dem Abkommen stimmt Mazedonien auch zu, dass die Nationalität als Mazedonier/Bürger der Republik Nordmazedonien benannt werden sollte, aber mit einer Erklärung, dass Mazedonier mit der antiken griechischen Kultur in keiner Verbindung stehen.

Mit der Vereinbarung verzichtet Mazedonien vollständig auf die mazedonische Minderheit in Griechenland und verpflichtet sich, einen Paragraph in der Verfassung zu löschen, die für den Schutz der mazedonischen Minderheiten in den Nachbarländern (Artikel 49 der Verfassung) spricht. Das Problem soll nach der gleichen Vorlage wie in der griechischen Verfassung gelöst werden, die von der Diaspora und nicht von Nachbarländern spricht.

Die Übergangszeit, d.h. die Änderung aller internen Dokumente in Mazedonien, wird mit dem Beginn der Beitrittsverhandlungen für den EU-Beitritt verbunden sein.

Für wirtschaftliche Fragen (über Firmen, Marken, Markenzeichen, etc) wird ein Komitee gebildet, das dieses Problem weiter lösen soll.

Der Deal muss zuerst durch i mazedonischen Parlament beschlossen werden, danach soll ein Schreiben von der griechischen Seite an die EU und NATO folgen, mit dem bekräftigt wird, dass man Nord Mazedonien für Beitrittsverhandlungen mit der EU und dem NATO-Beitritt unterstützt, allerdings erst nachdem die geforderten Verfassungsänderungen umgesetzt worden sind.

Auf dem EU-Gipfel am 28./29. Juni sollte Nord-Mazedonien trotz der Ablehnung Frankreichs und der Niederlande u.a., aber mit Unterstützung Deutschlands, ein positives Signal erhalten.

Der NATO-Gipfel am 11. Juli wird die Aufnahme von Nordmazedonien fordern, das für den Beitritt Verfassungsänderungen vornehmen muss.

Nordmazedonien muss einen Brief an alle UN-Mitgliedsstaaten senden, in dem es jeden, der die Republik Mazedonien anerkannt hat, in den bilateralen Beziehungen und in internationalen Organisationen das Land zukünftig als Nordmakedonien bezeichnen wird.

Zwischen Juli und Dezember dieses Jahres wird in Nordmazedonien ein Referendum stattfinden, und wenn die Ergebnisse positiv sind, wird die Verfassungsüberprüfung fortgesetzt. 

Nachdem Nordmazedonien all seine Verpflichtungen erfüllt hat, wird das Abkommen im griechischen Parlament ratifiziert und gleichzeitig wird der Beitritt Nordmazedoniens in die NATO ratifiziert.

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