Petre M. Andreevski war ein großartiger Erzähler und hat uns mit einem eindrucksvollen Mazedonien-Roman beschenkt. »Das hier wird nicht gut enden«, sage ich zu Jon, »das muss irgendeine Krankheit nach sich ziehen ..., ein Dürrejahr oder die Läuseplage ... oder einen langen Krieg …« An diese Sätze erinnert sich Velika (der Name heißt »die Große«), nachdem alles, was sie vorausgesehen hat, so über das kleine Bergdorf und seine Bewohner gekommen ist, über die Familien dort und das ganze Land Mazedonien: Hunger, Seuchen, Brände, Verwüstung, Elend und Tod - das alles im Gefolge des großen Krieges, nämlich des Ersten Weltkriegs. »Der Zorn der ganzen Welt endet hier bei uns«, sagt einmal der sagenumwobene Lazor Noceski. Während die Völker ringsum, vorher die Osmanen und nun die Griechen, die Bulgaren und die Serben, an diesem kleinen Land zerren, hinter ihnen die Großmächte, schicken die Behörden alle wehrtauglichen Männer an die Front, die mitten durchs Land geht. Bruder...